Erdbeeren zu Weihnachten – Kapitel 6

Ganz automatisch war ich in mein Zimmer gestolpert. Wir brauchten Wärme. Zu den Privilegien der Oberstufe gehörte ein kleiner Kamin in den eigenen Räumen. Ich stellte den zitternden Kaplan in das Badezimmer, riss alle Heizungen auf und entfachte ein Feuer. Wegen der tauben Finger benötigte ich einige Anläufe, bis die Flammen knisternd Hitze ausstrahlten.
»Ausziehen!«, rief ich dem Geistlichen zu. Laut einer Fernsehdokumentation war es notwendig, dass man die nasse Kleidung auszog. Doch er stand nur apathisch und tropfend im Raum. 
»Bitte, Sie müssen aus den nassen Sachen raus. Kommen Sie«, redete ich auf ihn ein. Da er weiterhin nicht reagierte, zog ich ihm den Mantel aus und versuchte, sein Hemd aufzuknöpfen. »Es wird gleich wärmer, versprochen.« Zwar kam langsam das Gefühl ein meine Finger zurück, ein schmerzhaftes Puckern, aber die verfluchten Knöpfe stellten eine Herausforderung dar. Verzweifelt riss ich an dem Stoff, bis er nachgab. Unter Beteuerungen, dass es bald besser sei, gelang es mir, Kaplan Flory zu entkleiden. Ich rubbelte ihn trocken, wickelte ihn in Handtücher und setzte ihn vor den Kamin. Zur Sicherheit holte ich alle Decken hervor und deckte den Geistlichen zu. »Ruhen Sie sich aus.«
Schnaufend sank ich auf den Stuhl am Schreibtisch. Obwohl wir jetzt im Warmen waren, zitterte ich am ganzen Körper – mir war kalt? Auf dem Boden sammelte sich Wasser. Meine eigene Kleidung war bei der Rettungsaktion ebenfalls völlig aufgeweicht. Zähneklappernd fischte ich die letzten trockenen Handtücher aus dem Schrank. 
Vor dem Kamin hatte sich der Kaplan aus allen verfügbaren Decken einen Kokon gebaut. Es sah zwar sehr niedlich aus, aber mir war kalt. Behutsam zog ich an der obersten Schicht. »Haben Sie etwas Platz für mich?« Da er nicht antwortete, schob ich mich unter die Decken. Trotz des Eisbads verströmte er diesen betörenden, blumigen Geruch. Er atmete tief und gleichmäßig. War er eingeschlafen? Auch ich spürte eine bleierne Müdigkeit und schloss die Augen, um kurz auszuruhen. 

***


Pechschwarze Dunkelheit umgab mich. Schwerelos trieb ich dahin. 
»Sie müssen sich an den Sternen orientieren«, hallte die Stimme des Kaplans.
»Aber wie?«
»Ich habe es Ihnen doch gezeigt?«
Da waren tatsächlich Lichtpunkte. Ungeordnet hingen sie in Gruppen über mir. Ich war mir sicher, dass ich nur mit ihrer Hilfe nach Hause finden würde. Er hatte es erklärt. Linien bilden, Sterne verbinden. Immer, wenn ich einen Punkt fixierte, wanderte er weiter. Ich versuchte es erneut, erfolglos. Panik stieg in mir auf. Die Dunkelheit wollte nicht enden.

***

Ein Feuer knackte. Mein Herz hämmerte schmerzhaft gegen die Rippen. Ich riss die Augen auf und schaute mich erschrocken um. Im gedämpften Licht des Kamins erkannte ich den Schreibtisch, das Bett, den gemütlichen Sessel am Fenster – mein Zimmer. Die Dunkelheit gehörte nur zu einem bösen Traum. Erleichtert seufzte ich auf.
»Danke«, hauchte eine zarte Stimme. 
Auf einen Ellenbogen gestützt lag Kaplan Flory lächelnd neben mir. Durch die Spiegelung der Flammen leuchteten seine Augen bernsteinfarben.
Wir schauten uns an. Er nestelte am Saum eines Handtuchs und sein Finger berührte wie zufällig meinen Arm. Den vielsagenden Blick konnte ich mir doch nicht einbilden? Zaghaft streichelte ich über seine Wange. Er blickte mich schweigend an. Wollte er mehr?
Ich rollte mich auf die Seite. Unsere Gesichter trennten nur wenige Zentimeter. Noch immer schwieg er, rückte aber nicht von mir fort. Vor Anspannung hielt ich den Atem an.
Das war der Moment, doch er würde den ersten Schritt nicht gehen.
Ich schloss die Augen und drückte meine Lippen auf seine. Genauso plötzlich zog ich den Kopf wieder zurück. »Öh, tut …«
»Hmm.« Über die Brust, am Schlüsselbein vorbei streichelte er mich und legte seine Hand in meinen Nacken. »Wunderschön.«
»Ich …«
Mit sanften Druck führte er unsere Lippen erneut zusammen. Sinnlich spielte er mit der Zunge, knabberte an meiner Haut. Sein Mund wanderte tiefer.
Zärtlich kraulte ich seine Brust, folgte den angenehm kitzelnden Härchen in Richtung seiner Scham. Mit jedem Zentimeter, den ich über seine Bauchmuskeln glitt, spannte er sie stärker an. Seine Atmung wirkte gepresst und er hatte aufgehört zu küssen. 
Etwas stimmte nicht. 
Irritiert blickte ich auf. Er schaute mich mit geweiteten Augen an. 
»Soll ich aufhören?«
Er schüttelte den Kopf. 
»Sind Sie nervös?«
Er nickte.
»Schon einmal gemacht?«
Die Muskeln um seine Augen zuckten und er schloss die Lider. Ich verstand.
»Ich zeige es Ihnen, ja?«
»Ich heiße Sven«, flüsterte er. 
»Okay, Sven.« Zärtlich küsste ich seinen Hals. »Es wird dir gefallen.«
Sanft führte ich seine Hände und lauschte dem verzückten Stöhnen.

***

Unsere Körper mit Fingern und Lippen zu erkunden, war erschöpfender, als ich angenommen hatte. Schwer atmend lagen wir nebeneinander vor dem Kamin. Das knisternde Feuer ließ den Raum romantisch flackern. Ich kuschelte mich an Sven und küsste seinen Hals. Er schmeckte salzig. Dieser wundervoll zarte Mann musste mit Küssen überschüttet werden. Jeden Zentimeter seiner Haut wollte ich berühren.
»Du hast mir eben das Leben gerettet.«
Ich war an den Schlüsselbeinen angekommen und sprach zwischen den Küssen. »Hmm? Das Leben … gerettet? Mit Sex? Das war … nur ein … Handjob.«
Er kicherte. »Nein, draußen auf dem See.«
»Hmm.« Sven gehörte zu den Menschen, die nach Sex gerne redeten. Da ich gerade beschäftigt war, störte es mich nicht. Ich fuhr mit seiner Brust fort.
»Als ich im Wasser war … die Leute sagen immer, dass das Leben an einem vorbeizöge. Und ich dachte wirklich, dass ich sterben werde. Aber weißt du, was meine Gedanken waren?«
»Hmm?« Hatte ich die rechte Brustwarze schon geküsst? Zur Sicherheit drückte ich meine Lippen erneut auf sie.
»Ich dachte, ›Was wird nur Gott von dir halten, wenn du wie ein tropfnasser Pudel auftauchst?‹ Das ist doch ein alberner Gedanke, oder?«
»Hmm.« Die blonden, fast durchsichtigen Haare auf seinem Bauch kitzelten an den Lippen. Vorsichtig tastete ich mich weiter zum Bauchnabel.
»Es war auch blöd, überhaupt da raus zu laufen. Ich wollte es eigentlich nur als Ausrede nehmen, damit ich das Telefonat jederzeit beenden könnte, verstehst du?«
»Hmm.« Ich küsste seine Hüftknochen. Langsam musste ich mich entscheiden. Entweder ich wanderte die Beine hinab und wieder hinauf, oder ich drehte ihn um. Mein Ziel, dieser kleine, liebliche, reizende Hintern, lag dort. Allein der Gedanke an ihn erregte mich. Lange würde ich nicht mehr aushalten.
»Mein Vater ist etwas anstrengend. Lange Geschichte, aber unser Verhältnis ist einfach nicht so gut. Wie sieht das bei dir aus?«
»Hmm.« 
»Daniel?«
»Hmm?«
»Verstehst du dich gut mit deinen Eltern?«
Ich würde einfach seine Scham hinabwandern, bis ich es nicht mehr aushielt, und mir dann den Hintern vorknöpfen. Meine Lippen setzten ihren Weg fort. »Das kannst … du dir … doch selbst … denken. Ich … bin hier … und nicht … bei meinen … Eltern unterm … Weihnachts…«
»Scheiße! Weihnachten!« Sven richtete sich abrupt auf. »Wie spät ist es? Oh Gott!«
»He, ich war hier noch nicht fertig!«
»Wo sind meine Sachen?« Er sprang auf. »Weihnachten, wie konnte ich das vergessen?« Er lief ins Badezimmer.
Ich rollte mich auf den Bauch und schaute ihm hinterher. »Ja, ich weiß. Kommt immer so plötzlich. Geschenke vergessen?«
»Nein«, brummte er, die Taschen seines Mantels durchwühlend. »Weihnachtsmesse.«
»Ach die.« Ich gähnte. »Lass die doch ausfallen, da gehen eh nur Oberstreber hin. Bleib lieber hier bei mir, vor dem Kamin.«
Sven trat ins Zimmer zurück und blickte mich streng an. »Das kann ich ja wohl schlecht?«
»Wieso?«
»Daniel!«
Ich zog die Brauen zusammen. Es stimmt einfach, dass einem bei starker Erregung das Blut im Gehirn fehlt. Erst, als mein Blick auf das Kreuz an seinem Mantelaufschlag fiel, machte es Klick. »Oh, ja. Du musst arbeiten. Du wirst doch keinen Ärger kriegen?«
»Wenn ich zu spät komme? Nein, nicht sehr.« Er betrachtete traurig sein Handy. »Ach, das war noch ganz neu.«
Ich zuckte mit den Schultern. »Kauf halt ein Neues. Jetzt musst du deinen Vater nicht anrufen.«
»Ja, ganz toll.« Er seufzte und legte das defekte Gerät auf den Tisch. »Gehst du zur Messe?«
»Ich habe mich das ganze Jahr darauf gefreut, die zu verpassen! Aber dir wünsche ich ganz viel Spaß!« Ich nickte zu meinem Penis. »Ich werde aber gleich duschen und an dich denken, falls das hilft?« 
Kopfschüttelnd untersuchte Sven seine Kleidung. »Daniel?«
»Ja?«
»Hast du … wie komme ich denn jetzt in mein Zimmer?«
Die Klamotten waren natürlich noch nass, die konnte er nicht anziehen. »Vielleicht habe ich was.« Ich reichte ihm einen Kapuzenpullover und eine Trainingshose. »Ist vielleicht etwas groß.«
Sven versank in meinem Pullover, aber mit der Kapuze war er nicht zu erkennen. Lachend krempelte ich die Hosenbeine um. »Das ist ein Anblick!«
»Lachst du mich aus?«
»Nein. Du bist nur so unglaublich süß.« Ich zog ihn für einen Kuss an mich. 
»Ich muss jetzt wirklich gehen.«
Widerwillig ließ ich ihn los. »Gute Nacht, dann.« 
Sven lächelte mich an. »Ja, gute Nacht.« Er huschte aus dem Zimmer.
Priester vor einem Kamin – ein wahrlich heiliger Abend. Ich vergrub mein Gesicht in den Decken. Sie rochen noch nach ihm. 

***

Als der Boden zu unbequem wurde, ging ich duschen. Das warme Wasser wusch die letzten Zeugnisse unserer kleinen Sünde von meiner Haut. Der Gedanke ließ mich grinsen. Falls der alte Mann da oben im Himmel tatsächlich existierte, erwartete uns sicherlich ein Plätzchen in der Hölle. Als Kind hatte ich Hoffnung und Trost in die Religion gesetzt. Doch seit ich meine wahren Gefühle entdeckt hatte, mied ich diesen Gott, der in mir einen Fehler sah. Und trotzdem hatte er Sven zu seinem Diener berufen. Ein seltsamer Plan.
In ein Handtuch gewickelt schlurfte ich zum Bett. Auf Marks Party waren die Gäste vermutlich schon rotzevoll. Neben widerlichem Bier, uninteressanten Frauen und in den Ohren schmerzender Musik, würde mich dort also das Gegröle Betrunkener erwarten. Dann lieber ins Bett. 
Die Decken verströmten Svens Geruch. Der saß unten in der Kirche und bereitete mit Pfarrer Röwer die Messe vor. Ich hatte zwar behauptet, nicht hingehen zu wollen, doch die Aussicht, meinen Geliebten wiederzusehen, erhöhte die Attraktivität der Veranstaltung enorm. Es war noch ausreichend Zeit bis zu ihrem Beginn.
Und Sven könnte mir danach vielleicht erklären, warum Gott Schwule hasste, sie aber als Priester akzeptierte. Immerhin waren solche Fragen Teil seines Berufs als Kaplan.
Warm eingepackt stapfte ich hinunter ins Dorf.

***

Die Messe war gut besucht und Sven hatte mich nicht entdeckt. Für meine Fragen wäre ein intimeres Plätzchen ohnehin sinnvoller. Also wartete ich im Anschluss zwischen den Bäumen auf ihn. Es gab nur den einen Weg zur Schule und damit lief er nach dem Gottesdienst hier entlang. Leider hatte ich unterschätzt, wie lange Priester in ihrer Kirche herumhockten. Mittlerweile stand ich gelangweilt in dem Wäldchen hinter dem Dorf. Die Kälte fand ihren Weg durch Handschuhe und Mantel. Um mich zu wärmen, trat ich von einem Bein auf das andere. Endlich stapfte die kleine, dick eingepackte Gestalt an meinem Versteck vorbei. Ich schlich ihm hinterher. »Na? Zu spät gekommen, weil du … na ja … gekommen bist?«
Er zuckte zusammen und drehte sich zu mir um. »Sie? Was machen Sie denn hier?«
Ich schloss zu ihm auf. »Ah, ich habe die Messe besucht und dachte, wir könnten gemeinsam nach Hause gehen. Damit du nicht wieder ins Wasser fällst.« 
»Ich dachte, dass Sie die Messe nicht mögen?«
»Ja, dachte ich auch. Aber die Alternative wäre diese doofe Party gewesen. Ehrlich gesagt wurde der Gottesdienst optisch aufgewertet.« Ich griff seine Hände und legte meine Stirn an seine. »Du siehst in so einem Messgewand verdammt sexy aus.«
Er trat erschrocken zurück. »Bitte sagen Sie so etwas nicht.« Sven setzte den Weg zügig fort. »Das vorhin, das war ein Fehler.«
»Ach, was denn genau?«
Obwohl es recht dunkel war, sah ich, dass er rot anlief. »Alles«, flüsterte er mit zitternder Stimme. Wir liefen einige Schritte schweigend auf die Schule zu. Ich konnte ihn gut verstehen. Nach meinem ersten Mal hatte ich mich tagelang nicht aus meinem Zimmer getraut. Vorsichtig fasste ich seine Hand. »Hey, du musst dich dafür nicht schämen. Es war doch schön, oder?«
Er blieb stehen. »Ja, das war es. Aber es darf niemand erfahren. Falls jemand fragt, ich hatte Pfarrer Röwer gesagt, dass ein Schüler meine spirituelle Führung benötigte.« Zwar hatte ich geführt, aber spirituell war es auf jeden Fall gewesen. »Sagen Sie einfach, dass Sie gebeichtet hätten, okay?«
»Ach? Und was soll ich gebeichtet haben?«
Er seufzte. »Das ist doch egal. Es würde ja sowieso niemand erfahren.«
Wir setzten unseren Weg schweigend nebeneinander fort. In den meisten Fällen hatte ich mit einer Person nur eine Nacht verbracht. Aber Sven wollte ich wieder sehen. Er strömte einen angenehmen Duft nach Weihrauch und Sommerblüten aus, der mich an einen glücklichen Moment erinnerte. Bilder ließen sich diesem Gedanken nicht zuordnen, nur eine innere Zufriedenheit und wohlige Wärme. 
»Liebt Gott uns?«
Er schaute nicht auf. »Was ist denn … Warum fragen Sie das?«
»Na, weil wir doch ständig irgendwie gegen seine Gesetze verstoßen, oder?«
Sven nickte. »Gott liebt alle Menschen. Auch Sie, sonst könnte er Ihnen ja nicht vergeben, wenn Sie beichten. Machen Sie sich keine Sorgen.«
Ich hatte wissen wollen, warum wir überhaupt sündigten. Aber der Kaplan stapfte schnaufend neben mir die Straße entlang und ich bezweifelte, dass er heute Abend für eine theologische Diskussion aufgeschlossen war. 
Vor uns tauchte das verschneite Schloss glitzernd auf. In der Nacht waren wichtige Wege ausgeleuchtet und der Schnee reflektierte die spärliche Beleuchtung. Im Hof zog ich Sven in eine Ecke, die von den Fenstern nicht einsehbar war. 
»Darf ich morgen noch einmal zur Beichte kommen?«, flüsterte ich. 
Wir standen uns gegenüber und er schaute zu mir hoch. In seinen blauen Augen entdeckte ich feine grüne und braune Linien, die mir nie bei einem Menschen aufgefallen waren. Klare, glänzende Augen. Sie bewegten sich hin und her, suchten mein Gesicht ab. 
»Wir dürfen das nicht tun.«
Ich nickte zögerlich. 
Dicke Schneeflocken fielen vom Himmel und unser Atem trieb in dünnen Wölkchen davon. Er legte seine Hände auf meine Brust, ich meine auf seine Schultern. Wir schauten uns in die Augen. Dieses Kribbeln, dass ich nur in seiner Nähe verspürte, kroch erneut über mich.  Es war so einzigartig, dass ich nicht wollte, dass es aufhörte. 
»Scheiß drauf«, hauchte er und reckte den Kopf oben. Unsere Lippen berührten sich. 
Der Kuss war lang, intensiv und der schönste, den ich je erlebt hatte. 
Als wir uns voneinander lösten, lag eine dünne Schicht Schnee auf seiner Mütze.
»Wir sollten ins Bett gehen«, stellte er fest. Ich lächelte zu ihm herab und öffnete den Mund, doch er schüttelte den Kopf. »Jeder in sein Eigenes. Gute Nacht.«
»Gute Nacht.« Ich drückte seine Hände und ließ ihn los. Zügig lief er ins Gebäude. 
Ich blieb einige Minuten in der Ecke und grübelte über die vergangenen Wochen. Sven hatte mehrfach einen Schritt auf mich zugemacht. Das heute Nacht war mehr als ein One-Night-Stand. Es sei denn, dies eben war ein Abschiedskuss gewesen. Ein verdammt Guter. 
Sein gehauchtes ›Scheiß drauf‹ ließ viele Deutungen zu. 
In meinem Badezimmer lag doch noch seine nasse Kleidung. Wir mussten uns erneut treffen. 
Hier draußen würde ich keine Antwort finden und es fröstelte mich. 
Ich tat es Sven gleich und schlich in das Gebäude.

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